Die solare Strahlung gelangt durch die transparente Abdeckung (t=92%) und trifft auf den Absorber im Inneren des Kollektors. Dort wandelt ein selektiv beschichteter Absorber (α=95, ε=0,05) die Strahlung in Wärme um. Durch die konvexe Form der Abdeckung kann im Kollektor ein großes Luftvolumen aufgeheizt werden. Diese solar erwärmte Luft wird von einem Ventilator ins Gebäude eingeleitet.

Die fast 4 m² großen AIR-SOL 35 Kollektoren werden mit einem separaten Ventilator kombiniert. Er bewältigt einen höheren Druckverlust, um so z.B. Gruppen von 4 Kollektoren in Serie und mit längeren Wickelfalzrohren zu betreiben.

Der Kollektor wird über eine Temperatur-Differenzsteuerung geregelt, d.h. die Steuerung vergleicht fortlaufend die Termperaturdifferenz zwischen Kollektor und Raumtemperatur. Ist die Einschalttemperaturdifferenz groß genug, wird der Ventilator eingeschaltet und warme Luft ins Gebäude eingeblasen.

Solaranlage im Umluftbetrieb

Skizze Halle 1

In der Regel ergänzt die Kollektoranlage eine konventionelle Hallenheizung. Der Solar-Luft-Kollektor passt zu allen bekannten Heizungstypen, wie Pumpe-Warmwasser-Heizung, Strahlungsheizungen oder Betonkernaktivierung. Bei vielen Kombinationen ergeben sich positive Zusatznutzen, da über eine By-pass Klappe auch Frischluft zugeführt werden kann.

Solaranlage in Kombination mit einer Hallenheizung

Skizze Halle 2