Hier finden Sie die am häufigsten gestellten Fragen zur Kellertrocknung.

Kondensat FensterDie Ursachen für feuchte Räume sind vielfältig. Sie werden durch Baumängel, Umwelteinflüsse wie Hochwasser oder durch Feuchteeintrag über die Luft, also falsche Belüftung, verursacht. Die feuchte Luft kommt in Kontakt mit den umgebenden Bauteilen. An den kältesten Punkten wie Außenecken wird dann schnell der Taupunkt unterschritten und die zunächst noch als unsichtbarer Wasserdampf vorhandene Feuchte kondensiert aus: Es bildet sich Wasser. Hier ist ein idealer Nährboden für Pilze, die sich unaufhaltsam vermehren können und immer gut genährt werden. Sie verbreiten sich durch Sporen, die bald weitere Flächen besiedeln und als dunkler Belag sichtbar werden.
Durch Fensterlüftung Luft gelangt frische Luft in die betroffenen Räume. Leider hat die Luft meistens einen extrem hohen Feuchtegehalt und der schlägt sich an den kalten Wänden sofort nieder: es wird zusätzlich Feuchte eingebracht. Dies gilt in besonderem Masse für die warme Jahreszeit, wenn angenehm warme aber im Sommer auch sehr häufig extrem feuchte Luft eintritt. Die Geruchsbelästigung wird zwar etwas reduziert, die Feuchte im Betonboden und Mauerwerk nimmt aber permanent weiter zu.
Der Solarkollektor erhöht die Zulufttemperatur auf z.B. 50°C. Natürlich kann sie bei dieser Temperatur wesentlich mehr Feuchte aufnehmen als außen bei 20°C. Sobald sie aber in den Innenraum gelangt, wird sie auf z.B. 12°C Kellertemperatur abgekühlt. Die Feuchte aus der Abkühlung fällt jetzt im Keller aus und verstärkt das Problem noch. Ein Kollektor kann nur im reinen Umluftbetrieb zur Erhöhung der Raumtemperatur von Nutzen sein. Alle AIRSOL Kollektoren sind dafür geeignet.
Ein Solar-Luftkollektor erhöht wie ein anderer Heizkörper auch die Raumtemperatur. Dadurch kann die Lüftung, insbesondere im Winter an mehr Stunden arbeiten, ohne dass die untere Abschalttemperatur unterschritten wird.
Der Abluftventilator wird im besten Fall nach der Feuchte im Raum gesteuert. Er läuft oft und viel, es ist ja feucht genug. Die Luft strömt aus anderen Fenstern oder Undichtigkeiten nach und bringt wiederum die gerade vorhandene und meistens hohe Feuchte der Außenluft in den Raum. Es gibt schon einige Stunden, wo zufällig trockene Luft nachströmt, aber ebenfalls solche, an denen sehr feuchte nachströmt. Eine Verbesserung tritt auch hier nicht ein.
Im Prinzip geht es schlicht darum, die Innenluft immer nur dann durch Außenluft zu ersetzen, wenn diese deutlich trockener ist. Leider ist Feuchte in der Luft als Gas unsichtbar: wir können es nicht erkennen. Also müssen geeignete Fühler verwendet werden sowie eine Regelung, die diese Aufgabe übernimmt: die von uns hier angebotene Steuerung.
Physikalische Grundlage für die Trocknung über die Luft ist das Mollier-Diagramm (HX-Diagramm). Man erkennt deutlich den Zusammenhang zwischen Temperatur und Feuchte, d.h. die Luft kann bei hohen Temperaturen mehr Wasserdampf aufnehmen. Dieser Zusammenhang ist nicht linear sondern die Luft kann bei hohen Temperaturen überproportional mehr Feuchte aufnehmen.
Die Anlage bewirkt eine langfristige Absenkung der Luftfeuchte in den betroffenen Räumlichkeiten. Sobald diese nachhaltig sinkt, kann die Luft wieder Feuchte aufnehmen, die dann langsam aber kontinuierlich auch aus dem Mauerwerk abgegeben wird. Liter für Liter befördert wird über die Luft die Feuchte an tausenden von Stunden im Jahr abtransportiert.
Die Komponenten sind sehr umfassend vorverdrahtet, die Fühler werden einfach über ein je 10 m langes Kabel mit Stecker angeschlossen, wie wir ihn vom Telefon her kennen. Alle Arbeiten an netzgebundenen Komponenten müssen in Deutschland jedoch von einem qualifizierten Elektriker ausgeführt werden. Dies betrifft hier die Verbindung zwischen der Regelung und den beiden Ventilatoren in ihren Räumlichkeiten.

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